Stakeholder management has been employing experts for several decades[1] and is considered one of the golden rules in project management[2]. However, in practice of organizational management and communication, this concept has not really arrived[3]. Wikipedia also presents it as a relatively new and less established approach.[4] So why should we focus on it? Why do we need stakeholder management?

From the instrument to the concept

This question cannot be answered without R.E. Freeman[5] and T. Donaldson / L. Preston[6]. Freeman offers us a business-oriented approach that creates added value. Stakeholder management is the right strategy for him to respond to economic and social challenges. Donaldson and Preston in turn emphasize normative aspects and polarize between shareholder-oriented companies and intrinsically motivated stakeholders. Overall, they criticize the stakeholder theory as a "managerial". But this is exactly what S. Sachs and E. Rühli are committed to: They develop concrete recommendations for stakeholder management and even proclaim a paradigm shift: Building on the "stakeholder capitalism" of Freeman et al. it's about „mutual economic and social value creation with and for stakeholders“ where companies are organizations embedded in stakeholder networks.[7]

Similar views bring M.A. Nowak and R. Highfield with their reflections on cooperative intelligence[8]: they explain the importance of cooperation for evolution and point to the need for joint decision-making and action. In this context, A. Kahane focuses on "Collaborating with the Enemy" and recommends his model "Stretch Collaboration"[9]. Petra Künkel is committed to "Collective Leadership" and deals with concrete tools for stakeholder engagement.[10]

What can we take from these different perspectives?

From manipulation to collaboration?

In practice, stakeholder management is today primarily recognizable as an instrument. Above all companies use it to successfully implement concrete projects, to improve their reputation or as an input for strategy development. Often it is considered how stakeholders can be influenced or even manipulated to achieve organizational goals.

The theory already shows other ways: Collaboration opens up new perspectives for joint decision-making and action. However, this requires not only changed values but also a new understanding of common development opportunities in our "VUCA world" (volatile, uncertain, complex and ambiguous). The recognition of complex causal relationships demands new concepts for coexistence. It's about thinking in networks and systems. Instead of bilateral relationships and linear causal chains, multilateral relationship management, cycles and impact networks are involved. The question of why we need stakeholder management is therefore clear: we need it to master all the current issues of the future.

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[1] The oldest definition dates from 1963; see chapter "Definitions" [2019-11-05]

[2] https://www.youtube.com/watch?v=O6hbCZhIY3w [2019-11-05]

[3] There are two surveys on the practice in Austria and the DACH region: (a) Hauska, L. (2015): Erfolgsrezept Stakeholder Management. In: A. Schneider und R. Schmidpeter (Hrsg.) Corporate Social Responsibility, 2. Auflage, Berlin: Springer Gabler; (b) Lintemeier, K., Rademacher, L. (2016): Stakeholder Relations. Nachhaltigkeit und Dialog als strategische Erfolgsfaktoren. In: Altenburger R., Mesicek, R.H. (Hrsg.) CSR und Stakeholdermanagement. Berlin: Springer Gabler

[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Stakeholder_management [2019-11-05]

[5] Freeman, R. E., Harrison, J. S., Wicks, A. C., Parmar, B. L.,  De Colle, S. (2010): Stakeholder theory. The state of the art. Cambridge: Cambridge University Press.

[6] Donaldson, T., Preston, L. (1995): The stakeholder theory of the corporation: Concepts, evidence, and implications. Academy of Management Review, 20(1), 65–91.

[7] Sachs, S., Rühli, E. (2011): Stakeholders Matter: A New Paradigm for Strategy in Society (Busi-ness, Value Creation, and Society). Cambridge: Cambridge University Press

[8] Nowak, M.A., Highfield, R. (2013): Kooperative Intelligenz. Das Erfolgsgeheimnis der Evolution. München: Verlag C.H.Beck oHG.

[9] Kahane, A. (2017): Collaborating with the Enemy. How to Work with People Yo Don’t Agree with or Like or Trust. Oakland: Berrett-Koehler Publishers, Inc.

[10] Künkel, P., Gerlach S., Frieg V. (2016): Stakeholder-Dialoge erfolgreich gestalten. Wiesbaden: Springer Gabler

67 replies
  1. Daria Heisiph
    Daria Heisiph says:

    Die Wichtigkeit des Stakeholder Managements lässt sich allein schon mit einem Blick auf den Stakeholder Kompass nach Lothar Rolke ausdrücken. Nicht nur die Wertschöpfung, sondern vor allem auch die Wertsicherung eines Unternehmens ist abhängig von allen mit dem Unternehmen agierenden Gruppen. Sie beeinflussen den Erfolg und den Handlungsspielraum des Unternehmens maßgeblich. Drum ist es umso wichtiger sich auf genau diese Gruppen zu konzentrieren und sie in alle Operationen (ob direkt oder indirekt) miteinzubeziehen und zu berücksichtigen.

    • Bianca Nemeth
      Bianca Nemeth says:

      Ich finde das ist ein gutes Beispiel für ein auf Wertschöpfung ausgerichtetes Konzept und ergänzt den Artikel und vor allem die Aussagen von Freeman, Donaldson und Preston besonders gut. Das Beispiel hilft auch, die theoretischen Ansätze zum Stakeholder-Management besser verinnerlichen zu können. So thanks für diese Verknüpfung! :-*

  2. Kristina Rericha
    Kristina Rericha says:

    Besonders in einer derartig schnelllebigen Zeit, wie wir sie heute erleben, ist es für Unternehmen besonders wichtig, die Umwelt im Auge zu behalten. Alle Menschen und Gruppen, die direkt oder indirekt Einfluss auf ein Unternehmen haben, müssen in das Handeln und die Kommunikation mit einbezogen werden. Sonst fühlt sich der ein oder andere schnell “im Stich gelassen”. Und über soziale Netzwerke kann die Meinung einzelner schon mal sehr, sehr weit verbreitet werden… Somit denke ich, dass “Stakeholder Relations” eigentlich das Hautaugenmerk eines jeden Unternehmens sein sollten!

    • Sahra Marquardt
      Sahra Marquardt says:

      Ich kann mich hier Kristina nur anschließen und finde auch, dass der Schwerpunkt immer mehr auf die Beziehungsebene gesetzt werden sollte, als auf verstaubte Prozesse und Daten. Letztendlich kommt gilt es die Beziehungen der Organisation zu allen, bzw. seinen wichtigsten Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen.

    • Verena Schmoll
      Verena Schmoll says:

      Ich bin derselben Meinung wie Kristina und Sahra. Ohne „Stakeholder- Relations“ geht es heutzutage einfach nicht mehr. Wie viele Manager in dem oben angeführten Video gesagt haben, ist es sehr essentiell für die Zusammenarbeit mit den Stakeholdern die Bedürfnisse des Gegenübers zu verstehen und sich damit adäquat auseinanderzusetzen-und das möglichst früh. Stakeholder sollten außerdem in (einige) Prozesse und Entscheidungen mit einbezogen werden- das schafft Bindung und Vertrauen.

  3. Leonie Reschreiter
    Leonie Reschreiter says:

    Besonders im Bezug zu sozialen Medien beinhaltet Stakeholder Management viele interessante Teilaspekte. Bei jedem Kontaktpunkt von Stakeholdern mit einem Unternehmen wird dessen Reputation und Image geprägt und die neuen Medien haben einen starken Einfluss auf diese Prozesse.

    • Magdalena Fischer
      Magdalena Fischer says:

      Hier kann ich mich Leonie nur anschließen. Besonders in einer digitalisierten Zeit wie dieser, pflegen Stakeholder nicht nur bilaterale Beziehungen, sondern sind auf vielfältige Weise interaktiv vernetzt. Darum ist das Stakeholder-Management, meiner Meinung nach, so wichtig, um vordefinierte Ziele, Maßnahmen und Mittel eines Unternehmens überhaupt erreichen und sinnvoll einsetzen zu können. Das Wissen um seine Anspruchsgruppen ist essentiell, um überhaupt erst eine eigene Strategie aufbauen zu können.

    • Lisa Kelz
      Lisa Kelz says:

      Ich stimme Leonie und Magdalena zu. Stakeholder-Management spielt insbesondere in der heutigen Zeit, mit ständigen Entwicklungen und der Präsenz von Social Media und Co. eine sehr große Rolle. Deshalb ist es natürlich umso wichtiger, dass Unternehmen Stakeholder nicht außen vor lassen und sich mit ihnen ausreichend auseinandersetzen – schließlich sind diese mit einem Unternehmen auf verschiedensten Ebenen verbunden. Auch aus meiner Sicht ist Stakeholder-Management sehr wichtig, um spezifische Ziele zu erreichen, Projekte umzusetzen und Unternehmenserfolge zu erzielen.

  4. Jovica Petrovic
    Jovica Petrovic says:

    Stakeholder Management zeigt auf, das mit zunehmender Anzahl an Partnern, die aktiv Entscheiden und Handeln, Kommunikation im Bereich der Zusammenarbeit gestärkt werden muss. Die unterschiedlichen Perspektiven unterstützen in der Zielerreichung bzw. Neudefinition, da komplexe Märkte komplexe Strategien voraussetzen. Der Aufbau und die Umgestaltung eines breiten, effektiven Netzwerks ist entscheidend für potentielle Herausforderungen.

  5. Stefanie Fischer
    Stefanie Fischer says:

    Erstmal dankeschön für den wirklich gut geschriebenen Beitrag, der klar und deutlich die Entwicklung und Bedeutung von Stakeholder Management hervorhebt. Meine KollegInnen haben bereits viele wichtige Aussagen und Ansätze ergänzt (Stakeholder Kompass, Rolle von Social Media etc.), denen ich nur zustimmen kann.
    In meinen Augen ist der wichtigste Knackpunkt folgender: wo findet die Abgrenzung zwischen Umwelt und Stakeholder statt? Betrachtet man zu Wenige als Stakeholder, so könnte dies möglicherweise negative Konsequenzen für das Unternehmen mit sich bringen. Betrachtet man zu Viele als Stakeholder, so kommt man mit der Erfüllung der Ansprüche nicht hinterher…
    Zu guter Letzt, ist es in der Praxis oft schwer die Balance zu halten zwischen den internen und externen Stakeholdern. Ich denke es passiert oft, dass eine der beiden Gruppen stärker forciert wird als die andere. In diesem Sinne hat Stakeholder Management etwas von jonglieren mit vielen Bällen – man muss immer auf den nächsten achten der kommt 🙂

    • Samuel Flury
      Samuel Flury says:

      Auch ich bedanke mich zuerst für den guten informativen Artikel und die Ergänzungen meiner Kolleg*innen um die Modelle wie Rolkes Stakehodlerkompass und weitere, die wir im Laufe des Semesters in anderen Lehrveranstaltungen gemeinsam vertieft haben. Stefanies Bild vom Jonglieren mit vielen Bällen finde ich sehr gelungen, ich möchte dazu noch ergänzen, dass wir da ja nicht allen Bällen die selbe Bedeutung zuordnen: Wir müssen unterscheiden (lernen), welche Bälle wir vorübergehend ruhen lassen können ujd uns auf den Flow des Jonglierens mit den übrigen konzentrieren, und bei welchen wir diesen Flow unterbrechen müssen, um sie auzuheben, wenn sie aus den Bahn geraten.
      Noch zur Frage der Unterscheidung/Abgrenzung zwischen Umwelt und Stakeholdern: Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Stakeholder-Konzept dazu da, die Umwelt anhand von individuell festgelegten Kriterien zu differenzieren und und kommunikativ zu segmentieren, und dient so der Komplexitätsreduktion innerhalb dieser Umwelt. Kurz: Die Umwelt sind alle Personen, die in irgendeiner Form mit dem Unternehmen zu tun haben, und Stakeholder sind ausgewählte Teilausschnitte aus dieser Umwelt.

      • Bianca Haider
        Bianca Haider says:

        Ich kann mich dem “Jonglieren” nur anschließen, aber auch dem “Fokussieren”! Gerade in der Komplexität und Vielfältigkeit der heutigen Zeit, verliert man sich schnell und schreibt unbedeutenden Sachen zu viel Wert bei. Genau das sollte die Kunst des Stakeholdermanagements sein, im richtigen Moment zu wissen, wer jetzt die Anspruchspersonen sind, welche Ansprüche sie haben und wie damit umzugehen ist. Die Entscheidung wer wann relevant ist, ist von Thematik zu Thematik unterschiedlich und wird nicht über einen Kamm gezogen werden können.
        Ein Unternehmen darf hier heutzutage keinesfalls träge sein, und muss sich jedenfalls auch den Bedingungen anpassen können oder zumindest kommunikativ entsprechend handeln können. Nicht nur die Unternehmen prägen die Umwelt, auch die Umwelt prägen die Unternehmen. Dazu braucht es vorallem folgendes: gute Vorbereitung, Flexibilität, Verständnis von komplexen Zusammenhängen und Kooperationswillen.

  6. Seyla Hodzic
    Seyla Hodzic says:

    Ich kann mich hier nur an meine Kolleginnen, Sahra, Kristina und Verena anschließen. Zusammenarbeiten jeglicher Art als lineare Kausalketten zu betrachten, erachte ich als fatal. Jeder Stakeholder, jeder Kontaktpunkt beeinflusst das Image und daraus resultierend das Handeln eines Unternehmens. Ich glaube, dass der Weg zum Erfolg bereits beschrieben ist: Beziehungsmanagement.

    Ich erachte das gemeinsame Entscheiden und Handeln als wesentlichen Erfolgsfaktor im zukünftigen (wirtschaftlichen) Erfolg eines Unternehmens. Jedoch bin ich der Meinung, dass die Selektion der Stakeholder nach Dringlichkeit und Wichtigkeit einen besonderen Stellenwert erlangen sollte. Ein Unternehmen sollte sich die Frage stellen, welche Stakeholder in welche Entscheidungen bzw. Handlungsaktivitäten einbezogen werden.

  7. Claudia Auer
    Claudia Auer says:

    Ist es nicht bedenklich, wenn Unternehmen Überlegungen anstellen, wie sie ihre Stakeholder – immerhin diejenigen, die ein Unternehmen am Leben erhalten – manipulieren können? Ich finde ja, denn um langfristigen Unternehmenserfolg sicherzustellen, ist es notwendig, mit seinen Stakeholdern zusammenzuarbeiten. Denn merken beispielsweise Medien, dass sie manipuliert wurden, wird sich wahrscheinlich auch die zukünftige Berichterstattung ändern. Arbeitet man jedoch mit ihnen zusammen, kann sich eine gute Kooperation ergeben. Da eine Kollaboration jedoch das Erkennen komplexer Wirkungszusammenhänge voraussetzt, ist es wichtig, Wirkungszusammenhänge und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Ein multilaterales Beziehungsmanagement ist nicht immer einfach und erfordert intensive Anstrengungen und auch ein gewisses Wissen seitens der Unternehmer. Somit sehe ich die größte Herausforderung nicht nur im Erkennen der wichtigsten Stakeholder, sondern auch den Aufbau und die Pflege eines multilateralen, für alle gleichberechtigten Beziehungsmanagements.

    • Linda
      Linda says:

      Ich kann mich meiner Kollegin nur anschließen, ich würde es ebenso bedenklich finden, wenn beim Stakeholder Management die Manipulation der einzelnen Interessensgruppen im Vordergrund steht.
      Denn meiner Meinung nach können nur starke Kooperationen von Unternehmen und deren Stakeholdern, die auf Vertrauen und Verständnis aufbauen, langfristig erfolgreich sein. Denn wie es im Text schon steht, braucht es ein Miteinander um „komplexe Wirkungszusammenhänge“ zu erkennen. Um fit für die Zukunft zu sein muss man diese vielseitigen Netzwerke, Systeme und Beziehungen nutzen.

    • Anna Tauscher
      Anna Tauscher says:

      Danke fürs Aufgreifen der Manipulations-Thematik! Das ist ein Thema, das mehr Beachtung finden sollte. In der Berufspraxis kann keine vollkommene Offenheit/Ehrlichkeit den Stakeholdern gegenüber herrschen. Die Kommunikationsabteilungen haben die Aufgabe, Sachverhalte so aufzubereiten, dass die Stakeholder sie “verdauen” können und allein aufgrund der Themenselektion und -gewichtung entstehen Lücken. Nun lassen sich Lücken natürlich auch bewusst setzen, nämlich genau dort, wo es für das Unternehmen weniger vorteilhaft ist. Sachverhalte vorteilhaft zu kommunizieren würde ich nicht als Manipulation bezeichnen. Aber ich gebe zu, der Grat ist ein schmaler. Übertreiben es Unternehmen mit dem “Mut zum Lücken”, kann das sehr schnell schädigend wirken. Das Vertrauen der Stakeholder ist dahin, der betriebswirtschaftliche Erfolg in Gefahr. Daher schließe ich: Unternehmen müssen nicht immer auf vollkommene Wahrheit setzen, aber stets auf Wahrhaftigkeit.

      • Markus Strohmayer
        Markus Strohmayer says:

        Im Blogbeitrag ist zu lesen, dass A. Kahane in Bezug auf Stakeholder und kooperative Intelligenz von „Collaboration with the Enemy” spricht. Ich glaube, das fasst ganz gut zusammen, was immer noch zu viele Unternehmen denken, wenn sie von Stakeholder-Management sprechen: Wie kann ich mit diesen Widersachern am besten zusammenarbeiten? Die Kooperation wird also mehr als notwendiges Übel gesehen. Das ist schade, da gerade in der Unternehmensumwelt viel kreatives Potenzial existiert, das so ungenutzt bleibt. Manipulation ist also der falsche Weg. Gleichzeitig verstehe ich Annas Punkt. Totale Transparenz ist von Unternehmensseite nicht zu erwarten, ein gewisser Spielraum für die eigene “Message Control” muss da sein. Es ist schlichtweg eine Gratwanderung. Wie diese gemeistert wird, ist mitunter entscheidend für den Unternehmenserfolg.

  8. Chiara Schleimer
    Chiara Schleimer says:

    Ich betrachte viele Aspekte, die in den Kommentaren schon erwähnt wurden, als richtig, wie z.b. die Dringlichkeit einer Definition der Stakeholder eines Unternehmens und der Pflege/des Aufbaus eines guten Stakeholdermanagements. Wenn es um die Definion der eigenen Stakeholder geht, stimme ich Seyla voll und ganz zu, dass jeder Unternehmen sich die am bedeutendsten Stakeholder herauspiken sollte und zu diesen dann gute Kontakte pflegen sollte. Es ist kontraproduktiv zu versuchen zu allen Stakeholdern eine Beziehung aufzubauen, da in diesem Fall jeder zu kurz kommt.
    Inhaltlich finde ich den Artikel sehr überschaubar und eine guter Einstieg sich dem Themefeld Stakeholdermanagement zu nähern.

    • Ilona Szalachy
      Ilona Szalachy says:

      Ich bin in der Hinsicht auch voll und ganz Chiaras Meinung.
      Es ist nicht möglich es allen Stakeholdern “gleich” recht zu machen. Dennoch ist es für Unternehmen extrem wichtig seine Stakeholder möglichst genau zu kennen, um zu wissen was diese benötigen und wie sie aktiv ins Unternehmen miteingebunden werden können. In der heutigen Zeit ist insbesondere das in-Dialog-treten extrem wichtig, vor allem auch durch die sozialen Medien. Daher sehe ich gutes Stakeholder Management vor allem auch darin, die Stimmen diverser Anspruchsgruppen ernst zu nehmen und gemeinsam das Unternehmen voranzutreiben. Mir ist klar, dass dies eine große Herausforderung darstellt, aber ich denke, dass bereits das Bewusstsein dieser Erkenntnis ein Schritt in die richtige Richtung ist.

  9. Carmen Kölbl
    Carmen Kölbl says:

    Der letzte Satz “Wir brauchen Stakeholder Management, um alle Zukunftsfragen zu meistern” rundet diesen Artikel für mich sehr gut ab. In der heutigen Zeit sollten wir alle soweit sein, nicht egoistisch zu handeln. Niemand ist alleine auf dem Markt und, wenn wir auch Rücksicht auf unsere Stakeholder nehmen, werden wir einen Beitrag zu einem besseren Leben schaffen. Gerade heutzutage wird es immer wichtiger, wie wir hier auf diesem Planeten leben und wirtschaften – doch einer alleine kann nichts verändern.

  10. Fabian Rommel
    Fabian Rommel says:

    Gerade in der heutigen Zeit, in der User-to-User Kommunikation einen so hohen Stellenwert einnimmt, müssen Unternehmen den Dialog mit ihren Stakeholdern suchen und sich als Kommunikationspartner etablieren um diese in ihr Handeln miteinbeziehen. Ansonsten wird es kaum gelingen auf wirtschaftliche oder auch gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren. Die Bedeutung des Stakeholder-Management ist mit der Entwicklung der neuen Medien noch weiter gewachsen und wird das meiner Meinung nach noch weiter tun.

  11. PhilippH
    PhilippH says:

    Obwohl Wikipedia Stakeholder-Management als neuen und noch wenig etablierten Ansatz bezeichnet, glaube ich, dass hier der Schein trügt.
    Wir wenden Stakeholder-Management laufend in unserem unternehmerischen Alltag an, jedoch ist ein professioneller Umgang mit den unterschiedlichen Stakeholder-Gruppen selten gegeben.
    Bedenkt man, dass die SDGs (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen können fast alle umgehend gelöst werden können, wenn das siebzehnte Ziel den Eigeninteressen der Staaten untergeordnet wird, dann zeigt sich, dass es um Partnerschaften geht.
    Fügt man nun die Kollaboration und Kooperation mit dem Management der Stakeholder zusammen, bekommt man ein unheimlich wirksames Mittel, um ein Unternehmen langfristig abzusichern und zu stärken.
    Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern und die zielgerichtete Vermittlung von Mehrwert sollte somit Kern einer jeden Kommunikationsstrategie sein.

  12. Patricia Rudigier
    Patricia Rudigier says:

    Besonders die Einbindung aller Stakeholder erachtet sich in der Praxis als durchaus schwierig. Oft werden gewisse Stakeholder nicht in das strategische Management mit einbezogen, da sie auf den ersten Blick nicht relevant erscheinen. Das ist meiner Meinung nach ein Fehler. Für das Management ist es von großer Bedeutung “Alle” Stakeholder in den Unternehmensprozess einzubeziehen, um das Zusammenspiel zwischen Unternehmen, Gesellschaft, Umwelt und Stakeholdern zu erleichtern. Im besten Fall steigert dies die Reputation sowohl auf Stakeholder-Seite als auch auf Unternehmensseite. Es kommt zu einer Imageverbesserung, was wiederum zum Unternehmenserfolg beiträgt. Kooperationen & Collaborations gewinnen deshalb immer mehr an Bedeutung und sind wirksame Mittel bzw. gelten als langfristige Absicherung für Unternehmen.

    • Barbara Ulreich
      Barbara Ulreich says:

      Ich kann mich Patricia nur anschließen. Es ist wichtig alle Stakeholder mit einzubeziehen, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht als wichtig empfunden werden. Der Erfolg eines Unternehmens hängt natürlich auch von den einzelnen Wünschen und Interessen seiner Anspruchsgruppen ab und aus diesem Grund ist es wichtig, diese ernst zu nehmen.
      Stakeholdermanagement ist daher ein wichtiger Prozess für den Projekterfolg eines Unternehmens, um seine Stakeholder und deren Bedürfnisse zu ermitteln und zu berücksichtigen.

  13. Kerstin Heschl
    Kerstin Heschl says:

    Ich bin ebenso der Meinung, dass Stakeholder-Management noch nicht angekommen ist. Die Unternehmen haben den entsprechenden Wert, den sie daraus generieren können noch nicht erkannt. Und genau deshalb ist es noch unverständlich Ressourcen wie Zeit und Geld zu investieren. Unternehmen die sich einmal konkret überlegen wer ihre Stakeholder sind und warum sie diese Position einnehmen, haben – so wie Freeman schon sagt – die Chance auf Herausforderungen adäquat zu reagieren. Dies bringt als Unternehmen auf jeden Fall Wettbewerbsvorteile.

    Ich sehe Stakeholder-Management auf keinen Fall als Manipulation sondern eher als gute Vorbereitung zum Erfolg!

  14. Magdalena Asamer
    Magdalena Asamer says:

    Zumal finde ich den Artikel sehr gut geschrieben und die Darstellung inwieweit sich die Bedeutung von Stakeholder Management verändert hat, sehr gut. Ich persönlich bin der Meinung, dass Stakeholder Management immer wichtiger wird und finde den modernen Ansatz wie von M.A. Nowak und R. Highfield sehr passend. Ich selbst konnte in meinen bisherigen Unternehmen immer wieder beobachten, dass Stakeholder einen großen Beitrag zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen und somit ein wichtiger Bestandteil der Strategie sind. Eine gute Zusammenarbeit und weniger ein sich gegeneinander ausspielen, sind wichtig um mehr Akzeptanz und mehr Bedeutung dem Stakeholder Management geben.

  15. K.Warnecke
    K.Warnecke says:

    Der Artikel verdeutlicht die Notwendigkeit des Stakeholder Managements in der heutigen Zeit, denn durch die Unterstützung der Stakeholder wird das Überleben der Unternehmen gesichert und dem Unternehmen fließen wichtige Unterstützungsbeiträge zu. Wie der Artikel auch klar sagt, ist die Wichtigkeit der Stakeholder-Beziehungen zwar in Theorie und Praxis herausgestellt worden, aber bislang fehlen jedoch systematisch abgeleitete Maßnahmen und Umsetzungen des Stakeholder-Managements. Ich bin der Meinung, dass die wesentlichen Bausteine eines Stakeholder-Managements wie z.B. die Erfüllung der Ziele relevanter Stakeholder, vertrauensbildende Maßnahmen zur Wiedererlangung des verloren gegangenen Vertrauens und die Nutzung von Abhängigkeiten zur Ausschöpfung von Unterstützungsbeiträgen zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen.

  16. Hannah Offner
    Hannah Offner says:

    Ich kann mich meinen KollegInnen nur anschließen. Ich denke, dass vor allem in einer schnelllebigen und digitalen Zeit wie der heutigen das Beziehungsmanagement eine wichtige Rolle spielt. Im Rahmen dessen wird auch die Personalisierung immer wichtiger und ich denke, dass gerade da ein gutes Stakeholder Management helfen kann seine Dialoggruppen zu (er)kennen und eben auch die passende Kommunikation zu wählen.

  17. Katrin Fischer
    Katrin Fischer says:

    Kollaboration statt Manipulation: Das Manipulieren der Stakeholder-Gruppen mag kurzfristig für Unternehmen funktionieren, langfristig sehe ich aber keinen Nutzen darin. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Anspruchsgruppen hingegen liefert einen nachhaltig wirksamen Beitrag sowohl für Unternehmer als auch für Stakeholder, denn man darf nicht vergessen, dass es sich beim Stakeholder Management keineswegs um lineare Prozesse handelt, sondern um wechselseitige Abläufe, daher finde ich das Beziehungsmanagement heutzutage zeitgemäßer.

    • Nicole Kava
      Nicole Kava says:

      Ich bin auch der Meinung, dass Manipulation nur kurzfristige Erfolge haben kann. Besonders heutzutage, wo Stakeholder durch soziale Medien etc. viel schneller an Informationen kommen und sich nicht mehr so leicht täuschen lassen, ist es wichtig nachhaltige Beziehungen mit diesen aufzubauen.

      • Magdalena Aschauer-Tomc
        Magdalena Aschauer-Tomc says:

        Ich stimme Katrin und Nicole zu, was den kurzfristigen Erfolg von Manipulation betrifft. Diesbezüglich ist besonders der Ansatz von Nowak und Highfield interessant, welcher auf die evolutionären Erfolge der Kooperation verweist. Durch die Zusammenarbeit und Beachtung aller Stakeholderinteressen eröffnen sich dem Unternehmen neue Perspektiven und Erfolgspotentiale.
        Bezüglich der Rolle von sozialen Medien treten nicht nur neue Gefahren, sondern auch Chancen für das Unternehmen auf. Durch diese Netzwerke wird eine neue Form der kontinuierlichen Beziehungspflege ermöglicht. Neben dem Bewusstsein für diese wertvolle Möglichkeit sind Kenntnisse über das Stakeholdermanagement als Basis erforderlich.

  18. Stephanie Drexler
    Stephanie Drexler says:

    Wie schon im Text beschrieben, sollte Stakeholder Management langsam überall ankommen, denn ohne Beziehungen zu Stakeholdern aufzubauen, wird ein ganz wichtiger Teil vergessen. Es spielt nicht nur eine bedeutende Rolle, sondern sollte Priorität sein. Wie schon einige meiner KollegInnen angemerkt haben, beeinflussen Stakeholder auch die Reputation eines Unternehmens maßgeblich.
    Vor allem in unserer schnelllebigen Welt (inkl. Social Media) haben einzelne Stakeholder viel Platz für Meinungen.
    Auch das Manipulieren von Stakeholdern halte ich für keine kluge Entscheidung, besser ist ein kontinuierliches Beziehungsmanagement. Als Vorbereitung darauf sollten die Stakeholder definiert werden und auch priorisiert werden. Im Grunde genommen, sollten aber alle Stakeholder eine Rolle spielen.

  19. Weronika Korban
    Weronika Korban says:

    Vielen Dank für den Überblick über die unterschiedlichen Ansätze zum Stakeholder-Management!
    Im Ansatz von Freeman und den darauf aufbauenden Ansätzen steht das Unternehmen im Zentrum und es werden ausschließlich Stakeholder berücksichtigt, die eine vertragliche Verbindung zum Unternehmen haben und dieses direkt beeinflussen können. Die Wissenschaft und ihre Erkenntnisse werden in diesen Ansätzen auch nicht berücksichtigt. Ich finde es wichtig, dass in neueren Ansätzen die netzwerkartigen Strukturen betont werden und auch auf Stakeholder Rücksicht genommen wird, die keine direkte Verbindung zum Unternehmen haben, das Unternehmen aber trotzdem beeinflussen können. Vor allem in der Zeit von Social Media, in der jeder seine Meinung öffentlich kundtun kann, muss der Stakeholder-Begriff weiter gedacht werden.

  20. Lukas Snizek
    Lukas Snizek says:

    Auch ich möchte mich für den kleinen geschichtlichen Einblick in die Entwicklung der Stakeholder-Ansätze bedanken. Leider nehmen viele Unternehmen auch heute den Begriff noch nicht so wichtig, wie er tatsächlich ist, ich bin allerdings davon überzeugt, dass in Zukunft die Kommunikation mit Stakeholdern eine noch viel intensivere und wichtigere Bedeutung gewinnen wird, als sie heute hat. Dies werden dann Unternehmen, die diesen Knowledge-Turn heute vielleicht etwas verschlafen haben, schmerzhaft merken. Stakeholder spiegeln die gelebte Kommunikation von Unternehmen wider und tragen maßgeblich zur Reputation von ebendiesen bei.
    Weiters hat sich allerdings die Geschwindigkeit und auch die Gewichtung einzelnen Stimmen der heutigen Stakeholder geändert. Jeder auch noch so klein erscheinender Stakeholder hat heute mittels Internet, Social Media etc. die Möglichkeit, Impacts in Größenordnungen auszulösen, welche vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen wären. Deshalb finde ich persönlich die Thematik des Stakeholder-Managements so interessant!

  21. Elisabeth Rohringer
    Elisabeth Rohringer says:

    Ich finde die Entwicklung der Wichtigkeit und Relevanz von Stakeholder-Mgmt. sehr interessant. Wie beschrieben, wurde es zunächst nur im Projektmgmt. verwendet. Aber es geht wirklich darüber hinaus –> UN existieren, weil es Stakeholder gibt. Die Stakeholder sind der Mittelpunkt: angefangen bei Mitarbeitern, über Kunden, bis hin zu Aktionären, dem Staat, der Politik, usw.
    Die Märkte sind gesättigt und daher ist es wichtiger denn je, Vertrauen zu seinen Stakeholdern aufzubauen. Wenn das nicht gelingt, kann ein UN nicht mehr überleben. Entziehen einzelne Stakeholder(-Gruppen) einer Organisation das Vertrauen könnte das vielleicht auch in einer Kettenreaktion enden –> Politik deckt einen Skandal bei einem UN auf – Kunden kaufen dort nicht mehr – MA werden abgebaut bzw. kündigen aufgrund der schlechten Reputation – …
    Das zeigt wie wichtig Stakeholder-Mgmt. ist und warum man darauf großen Wert legen und dieses Thema nicht unterschätzen sollte.

  22. Barbara Duy
    Barbara Duy says:

    Für die bald anstehende Prüfung im Fach “Modelle Integriertes Kommunikationsmanagment 2” beschäftigen meine StudienkollegInnen und ich uns erneut mit der Unterscheidung von Shareholderorientierung und Stakeholderorientierung, wobei für mich letzteres eindeutig die nachhaltigere Variante ist. Ein ideales Unternehmen existiert nicht nur, um das Vermögen seiner Eigentümer zu vermehren, sondern um den Ansprüchen aller vorhandenen Interessengruppen gerecht zu werden.

  23. Lena Stolz
    Lena Stolz says:

    Um langfristig erfolgreich zu sein, muss ein Unternehmen Rücksicht auf die Auswahl und die Betreuung der verschiedenen Anspruchsgruppen nehmen. Durch Beziehungsarbeit entsteht Image, auf lange Sicht Reputation und Vertrauen. Stakeholdermanagement verschafft Unternehmen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil und sorgt für eine stabile Basis in Krisenzeiten.

  24. Tanita Stäbler
    Tanita Stäbler says:

    Wertsicherung und Wertschöpfung sind für ein Unternehmen ohne Frage wesentliche Faktoren. Die Entwicklung der Relevanz von Stakeholder Management stellt für mich einen interessanten Prozess dar. Eine wesentliche Rolle in Hinsicht Verständnis spielt dabei Rolkes Modell des Stakeholderkompasses.

  25. anita reizelsdorfer
    anita reizelsdorfer says:

    Wenn Stakeholder manipuliert werden, hat das nachträglich immer schlechte Auswirkungen für ein Unternehmen. Deshalb doch lieber gleich mit ihnen zusammenarbeiten und ihnen keine Lügen erzählen. Stakeholder sind ein wichtiger Teil des finanziellen Erfolgs, nicht nur durch den Kauf der Produkte. Das Image eines Unternehmens hat großen Einfluss auf die Stakeholder. Wenn dieses Vertrauen einmal zerstört ist, lässt sich das nicht mehr so leicht reparieren.

    • Lukas Königshofer
      Lukas Königshofer says:

      Das mag zwar in der Theorie sehr einleuchtend klingen, die Praxis sieht hier jedoch meist anders aus. Unternehmen versuchen verschiedene Situationen für ihre Gunst zu nutzen – bestes Beispiel ist Greenwashing, Corporate Volunteering oder doch CSR(?). Auch der veraltete S-R-Gedanke setzt eben auf genau dieser Thematik an, nämlich Menschen durch manipulieren und ihr Vertrauen zu “erschleichen” – einziges Artefakt: Die Manipulation darf nicht auffliegen. Hier sind natürlich nicht nur Kunden als Stakeholder betroffen, dies gilt ebenso für Shareholder und andere Interessensgruppen. Das wirtschaftliche Ziel des ökonomischen Prinzips ist und bleibt treibende Kraft im Wirtschaftsprozess, bei der auch mal Situationen zu Marketingzwecken ins Positive gebogen werden.

      • Florian Wejrowsky
        Florian Wejrowsky says:

        Ich glaube es geht um eine Balance zwischen dem Streben nach ökonomischen Erfolg und der Ehrlichkeit. Gerade die junge Generation und die Digitalisierung die die Partizipation auch von der Kunden- und Mitarbeiterseite erhöht, verschlimmert Konsequenzen durch riskante Taktiken im Stakeholder Management. Für etablierte Unternehmen mag das weniger riskant sein, aber neue und kleine Unternehmen müssen besonders aufpassen. Beispiel: TrueFruits

  26. Sophie Maier
    Sophie Maier says:

    Auch ich bin der Überzeugung, dass persuasive “one-way-Kommunikation” nicht als Stakeholdermanagement der heutigen Zeit gesehen werden und implementiert werden kann. Insbesondere da die Stakholdergruppen auch untereinander interagieren und damit ein dynamisches Netzwerk entsteht, das nicht durch lineares Einwirken des Unternehmens manipuliert werden kann. Vielmehr muss das Ziel sein, durch wechselseitige Verständigung – und damit Dialog – Partizipation zu schaffen, sodass langfristige Beziehungen aufgebaut werden können.

    • Magdalena Goetz
      Magdalena Goetz says:

      Dem Kommentar kann ich mich anschließen. Noch sind nicht alle Unternehmen beim tatsächlichen Stakeholder Management angekommen. Wird von Organisationen nicht erkannt, dass Stakeholder wertvolle Gruppen zum Erlangen von Legitimation und in weiterer Folge Vertrauen und Reputation sind, so wird nicht das volle Potenzial der Interaktion mit jenen ausgeschöpft. Ein-Weg-Kommunikation ist womöglich die Konsequenz daraus. Deswegen ist die professionelle Auseinandersetzung mit dem Thema von essenzieller Bedeutung. Unternehmen sollten sich von einem linearen Denkansatz distanzieren und ein komplexeres Verständnis zur Thematik entwickeln, um zu “netzwerkartigem Denken” und Dialogkommunikation zu gelangen.

  27. Marlene Graf
    Marlene Graf says:

    Stakeholder Management ist sehr wichtig für ein Unternehmen. Und ich stimme meinen KollegInnen zu, wenn sie sagen, dass eine One-Way Kommunikation ein Unternehmen nicht weiter bringt. Es muss auf die Stakeholder eingehen, denn ohne die Legitimation von ihnen, kann ein Unternehmen nicht überleben. Die Zusammenarbeit und das “aufeinander hören” ist wohl einer der wichtigsten Bausteine in der Zusammenarbeit mit Stakeholdern.

  28. Stephanie Woloch
    Stephanie Woloch says:

    Stakeholder Management zählt auch meiner Meinung nach zu den wichtigsten Management-Prozessen in einem Unternehmen. Und dabei ist keinesfalls die Beziehungsebene zwischen Unternehmen und seinen Stakeholder auszulassen. Wie schon öfter von meinen KollegInnen erwähnt ist vor allem ein Austausch in beide Richtungen notwendig. Das Beachten der Stakeholderinteressen ist in der heutigen Zeit unumgänglich. Denn das kann sich meines Erachtens dann nicht nur auf den finanziellen Erfolg des Unternehmens, sondern auch auf Image und Reputation des Unternehmens positiv auswirken. Eine Manipulation der Stakeholder hingegen wäre hier eher kontraproduktiv und würde auf lange Zeit nicht funktionieren.

  29. Almira Geosev
    Almira Geosev says:

    Ob Stakeholder Management schon in den Unternehmen als solches angekommen ist, ist eine spannende Frage. Zweifelsohne ist es wichtig für ein Unternehmen seine Stakeholder zu kennen – und allein eine ganzheitliche Erfassung dieser ist unter Umständen eine gewaltige Aufgabe. Ist diese mal bewältigt und fängt man in weiterer Folge an seine Stakeholder einzuordnen und zu ‘managen’ bietet das gewaltige Chancen für das Unternehmen. Ich glaube einige Unternehmen sind sich dessen noch nicht bewusst. Dabei ist der Dialog mit den Stakeholdern, inbesondere heutzutage wo mehr und schneller kommuniziert wird als je zuvor, sehr wichtig. Nur so können diverse Bedürfnisse erkannt werden und man hat die Möglichkeit darauf einzugehen. Ist man in der Hinsicht taub und stumm, wird man wohl bald auf Stolpersteine stoßen in seinem unternehmerischen Handeln.

  30. Laura Bertagnoll
    Laura Bertagnoll says:

    Stakeholder Management inkludiert für mich nicht nur das kommunizieren mit den Anspruchsgruppen, sondern auch die gemeinsame und loyale Zusammenarbeit. Ich denke, gerade für langfristige und zukunftsorientierte Partnerschaften ist eine ehrliche Kommunikation unabdinglich und Manipulation sollte nicht in Betracht gezogen werden. Eine gute Beziehungspflege hingegen betrachte ich als essentiell, um dauerhaften Erfolg vorweisen zu können.

  31. Laura Schaller
    Laura Schaller says:

    Ich denke Stakeholder Management in Form einer “collaboration”, in die frühzeitig alle Stakeholder Gruppen vom Unternehmen mit einbezogen werden ist sehr wichtig. In dem nicht nur einseitig kommuniziert wird, sondern auch die Interessen/ Anliegen der Stakeholder genau erfragt werden, generiert das Unternehmen wertvolle Informationen, die es auch in seine Entscheidungsfindung mit einbeziehen kann. So können möglicherweise Schwierigkeiten mit unzufriedenen Stakeholdern, die für das Unternehmen hohe Kosten und negative Auswirkungen auf die Reputation zur Folge haben können, von vornherein vermieden werden.

  32. Sofia Faget-Auersperg
    Sofia Faget-Auersperg says:

    Ich bin erstens der Meinung, dass es durch Stakeholder Management allein nicht möglich sein wird “to master all the issues of the future”. Ich denke schon, dass Stakeholder Management bzw. die Einbindung gewisser Stakeholder in unserer vernetzten Welt, in der alles schnell öffentlich wird, relevanter ist als jemals zuvor. Dennoch wird Stakeholder Management nicht “dem Stakeholder zuliebe” betrieben. Das Ziel ist nach wie vor, als Unternehmen von den Stakeholdern in irgendeiner Weise zu profitieren (Käufe, Image, Unterstützung, Aufmerksamkeit…). Unternehmen werden also ihre Stakeholder immer nur so einbinden, dass es schließlich für das Unternehmen von Vorteil ist, wobei Manipulation auch in Frage kommt.

  33. Tamara Kreibich
    Tamara Kreibich says:

    In meinen Augen ist das Beleuchten eines Unternehmens aus verschiedenen Blickwinkeln essenziell für den Erfolg. Man sollte sich nicht nur auf die internen Interessensgruppen fokussieren, sondern auch die externen miteinschließen. Stakeholder Management ist für mich daher ein sehr wichtiger Punkt und sollte in jedem Unternehmen, unabhängig von Größe und Branche, miteinbezogen werden. Hierbei sollte man sich detailliert mit allen Stakeholdergruppen auseinandersetzen um somit auch alle Blickwinkeln des Unternehmens abzudecken.

  34. Christina Weilguny
    Christina Weilguny says:

    Auch ich bin der Meinung, dass die Manipulation von Stakeholdern zur Erreichung der Organisationsziele ein veralteter Ansatz ist. Vor allem in Zeiten von Social Media sind die unterschiedlichen Stakeholder miteinander vernetzt. Wird die „Macht“ der Stakeholder auf das Unternehmen unterschätzt, kann dies erhebliche Folgen nach sich ziehen. Der Aufbau einer Beziehungsebene zwischen Unternehmern und Stakeholder ist langfristig gesehen essentiell.
    Somit gilt es das Stakeholder-Management als ein dynamisches Netzwerk zu sehen, von welchem das Unternehmen in Form von Insight-Generierung profitieren kann.
    Durch die komplette Einbeziehung der Stakeholder kann es aber in weiterer Folge zu Freiheitsverlusten des Unternehmens kommen. Meiner Meinung nach erfordert der Aufbau eines Stakeholder-Managements ein gewisses Maß an Know-How, da durch die geschaffene Transparenz auch eine „Angriffsfläche“ des Unternehmens entstehen kann.

    • Florian Freudenthaler
      Florian Freudenthaler says:

      Ich würde hier Christina auch zustimmen. Das Unterschätzen von (potentiellen) Stakeholdern ist eine Gefahr, die wenn sie einmal akut wird, nur mehr schwer abwendbar ist. Was sicher in diesem Zusammenhang wichtig ist, ist der interne Umgang mit den Beziehungen zu den Stakeholdern. Hier wird es zentral sein, geeignetes Personal einzusetzen, das zum einen die strategischen Planungen aber auch die Kommunikation nach außen versteht und miteinander kombinieren kann. Zudem müssen aktuelle Ereignisse und Trends wie bspw. Individualisierung und Selbstverwirklichung betrachtet werden, nach denen sich Stakeholder richten und auch dementsprechenden Reaktionen von Unternehmen erwarten. Die Herausforderung ist also eher das richtige und konsistente Umgehen mit Stakeholdern und nicht nur das Erfassen und Erkennen im Sinne der Frage “Wer sind überhaupt mein Stakeholder?” – denn dieser Gedanke sollte bei Unternehmen auf jeden Fall schon längst angekommen sein.

  35. Sarah Binder
    Sarah Binder says:

    Stakeholder Management ist die Basis jedes erfolgreichen Unternehmens. Es wird immer wichtiger langfristige Beziehungen zu seinen Stakeholdern (zumindest zu den meisten) aufzubauen und diese auch zu pflege. Andererseits spielen Stakeholder auch eine zentrale Rolle im Issue Management um, wie von Freeman betont, auf soziale und wirtschaftliche Herausforderungen zeitnah reagieren zu können. Damit einhergehend wird das Vertrauen und die Beziehung zu den einzelnen Interessensgruppen gestärkt, was zu einem langfristigen Erfolg des Unternehmens führt. Manipulation ist dabei fehl am Platz. Ein verlorenes Vertrauen kann womöglich nie mehr zurückgewonnen werden und in Zeiten der Digitalisierung und Sozialer Netzwerke breiten sich Shitstorms in rasender Geschwindigkeit aus, was den Unternehmen binnen kurzer Zeit enorme Imageschäden zufügen kann. Obwohl Konzepte wie Greenwashing aktuelle Themen sind, werden die Konsumenten immer kritischer.

  36. Sebastian Egger
    Sebastian Egger says:

    In unserer komplexen und immer fortschreitenden Gesellschaft wird es nötig sein, die Beziehungen und Interaktion im eigenen Umfeld besser zu kennen als je zuvor. Durch die ständige Weiterentwicklung und Veränderung am Markt, im Wettbewerb und in der Öffentlichkeit bieten stabile Beziehungen mit den Stakeholdern eine gewisse Sicherheit. Wie auch Zerfaß schon betont, müssen Unternehmen erkennen, wie sie in der Gesellschaft eingebettet sind. Das Stakeholder Management kann hier ansetzen und Organisationen unterstützen, in Netzwerken zu denken und zu agieren. Denn werden die komplexen Beziehungen und Interaktionen, in denen ein Unternehmen handelt, verstanden, kann diese Komplexität das Unternehmen positiv beeinflussen. Da dieses Umfeld von Stakeholdern getragen und maßgeblich beeinflusst wird, ist das Stakeholder Management gefordert, nicht nur den Austausch mit den Anspruchsgruppen zu fördern, sondern auch diese Einflüsse zu managen und zu koordinieren.

  37. Bianca Isak
    Bianca Isak says:

    Stakeholder machen es einem Unternehmen erst möglich, am Markt zu operieren und zu bestehen. Sie beeinflussen maßgeblich die Zielsetzung eines Unternehmens oder werden von selbiger beeinflusst, deshalb ist die Kenntnis ihrer Interessen, Wünsche und Anforderungen unabdingbar.
    Interne sowie externe Stakeholder sind dabei gleichermaßen bedeutend für den Erfolg. In einem ersten Schritt sollten die unterschiedlichen Bezugsgruppen, am besten in Form eines Clusters, identifiziert werden um sich einen Überblick zu verschaffen um dann anschließend den Grad des Engagements der gebildeten Gruppen zu betrachten. Nur durch das daraus entstandene Wissen, ist es möglich verschiedenste Maßnahmen entsprechend abzustimmen. Nur so kann ein Unternehmen durch sein Stakeholder-Management erfolgreich Chancen nutzen und Risiken minimieren

  38. Lara Levnaic
    Lara Levnaic says:

    Ich denke, dass es Stakeholder Management schon längst gegeben hat bevor es einen Namen hatte und auch weiterhin geben wird. Dennoch ist es wichtig, dass dieser Bereich erforscht wird und mit fundamentalen Theorien und Praktiken ausgestattet wird, um diese in Organisationen umsetzen zu können.

  39. Özge Öztürk
    Özge Öztürk says:

    Ich stimme meiner Kollegin Lara Levnaic zu, dass es Stakeholder Beziehungen schon gab, bevor diese überhaupt einen Namen hatten. Daher kann ich mir vorstellen, dass auch Unternehmen diese anwenden, bei denen dies nicht auf den ersten Blick erkennbar ist und den Anschein macht, es sei nicht angekommen. Denn Stakeholder-Managament kann wie der Text, aber auch die Quellen zeigen, unterschiedlich aufgefasst werden Ob diese systematisch und gezielt eingesetzt werden ist natürlich die andere Frage.

    Spannend ist allerdings, dass offen ausgesprochen wird, dass Stakeholder manipuliert werden sollen, damit deren Interessen erreicht werden, was dann eigentlich Unternehmensinteressen, wie zum Beispiel Umsatz, sind. Daher stimme ich zu das Stakeholder-Management zu den wichtigsten Management Aufgaben zählen. Ich muss meine Stakeholder und deren Bedürfnisse kennen, um mit ihnen in Interaktion zu treten und mein Unternehmen aufzubauen.

  40. Daniel Wolff
    Daniel Wolff says:

    Um Stakeholder Management kommt eigentlich kein nach Erfolg strebendes Unternehmen. Im Bereich sozialer Medien, die Landschaft, die sich ständig weiterentwickelt, tehen dem Stakeholder Management einige Potenziale und Aspekte gegenüber. Im Besonderen die Herangehensweise der Thematik Image und Reputation. Von daher ist es spannend nachzuvollziehen, dass Medien dabei eine wesentliche Rolle einnehmen.

  41. Julia Petermüller
    Julia Petermüller says:

    Den Kommentaren meiner Kollegen kann ich mich nur anschließen. Stakeholder-Management ist eine wichtige Management-Aufgabe, die von essentieller Bedeutung ist. Da jedoch noch nicht alle Organisationen die Wichtigkeit des Stakeholder-Managements erkannt haben, schöpfen sie auch nicht ihr volles Potential aus. Die Rolle der Medien, gerade in Zeiten der Digitalisierung, spielt bei diesem Thema auch eine sehr wichtige und interessante Rolle.

  42. Marika Papp
    Marika Papp says:

    Der Artikel zeigt gut, welche verschiedenen Aspekte bei Stakeholder Management zu beachten sind und auf welche es in Summe ankommt. Dass die Stakeholder miteinzubeziehen prinzipiell in der Unternehmenspraxis nicht schlecht ist, wird (denke ich) nicht viel bezweifelt.
    Doch genauso wie andere Aspekte und Konzepte, die sich vom Shareholder-Ansatz entfernen, konnte es sich noch nicht durchsetzen. Viele Unternehmen schrecken meiner Meinung nach davor zurück, da sie zwar in der Gesellschaft legitimiert sein müssen und somit die Bedenken der Stakeholder einbeziehen sollten, dennoch ist für die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Legitimität die finanzielle Grundlage und Existenz eine Grundbedingung. Aus diesem Grund ist es schwierig, dass sich solche Ansätze flächendeckend in der Stärke durchsetzen, in der sie Sinn und einen Unterschied machen würden.

  43. Jelena Djokic
    Jelena Djokic says:

    Über Stakeholder Management wird zwar viel gesprochen, jedoch erst zaghaft umgesetzt. Besonders in der heutigen Zeit, in welcher eine riesige Datenmenge vorhanden ist, lassen sich Stakeholder gut analysieren. Der Schritt zum Management muss nur mehr noch gemacht werden und dafür haben wir nun auch die notwendigen Tools.

  44. Tamara Himler
    Tamara Himler says:

    Die Wichtigkeit, auch im direkten Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, haben Unternehmen heutzutage wohl größtenteils erkannt. Dennoch sieht die Implementierung von Stakeholder Management sehr verschieden über die Unternehmen hinweg aus. Oftmals besteht das Management eher aus einer aktivistischen Kommunikation, als aus geplanten Kommunikations-Maßnahmen, die einer Strategie folgen.

  45. Sophie Di Bora
    Sophie Di Bora says:

    Auch ich kann mich meinen Kolleginnen und Kollegen nur anschließen bezüglich der Bedeutung der Stakeholder für Unternehmen. Vor allem in einer sich immer weiter verändernden Umwelt und Gesellschaft, hat das Beziehungsmanagement eine zentrale Rolle inne. Dabei kann vor allem im Rahmen eines guten Stakeholder Management die Basis geschaffen werden, die wichtigen Anspruchsgruppen zu identifizieren und zu kennen und so auch die passenden Maßnahmen für die jeweiligen Stakeholder zu wählen.

  46. Lena Obermaier
    Lena Obermaier says:

    Kaum ein Unternehmen kann heute von sich behaupten, kein Stakeholder Management zu brauchen. Viele sind sich jedoch nicht bewusst, wie sehr sie es benötigen. Unternehmen und Organisation sind ständig in Kontakt mit Stakeholdern (Soziale Netze, Presse, direkt usw.), dadurch wird das Image beeinflusst, kann Vertrauen aufgebaut oder gezielt Messages kommuniziert werden. Ein durchdachtes Stakeholder Management ist daher für Unternehmen dringend nötig und sollte mit geplanten Kommunikationsstrategien verfolg werden.

  47. Anita Sommer
    Anita Sommer says:

    Dialogkommunikation rückt in den Vordergrund, aber für Unternehmen ist es dennoch wichtig, das bewältigen zu können und nicht den Fokus für deren eigentliches Handeln und Tun aus den Augen zu verlieren. Eine Balance zwischen Agieren mit Scheuklappen und einem nicht zu engstirnigen Vorgehen zu finden steht am Beginn. Es setzt auch voraus, dass Unternehmen in ihren Werten und Einstellungen gefestigt sind und eine klare Linie verfolgen um Kontinuität bei allen Aktivitäten zu wahren.

  48. Florian Schwengl
    Florian Schwengl says:

    Stakeholder Management ist ein wichtiges Instrument in der schnelllebigen Zeit in der wir leben. Unternehmerisch gesehen, geht es hier aber nicht nur um die Beeinflussung der Stakeholder, sondern um ein gemeinsames Miteinander / gemeinsame Synergieeffekte und eine Zusammenarbeit die auf Gegenseitigkeit beruht. Daher widerspreche ich A. Kahane und würde die Stakeholder nicht als “Arbeiten mit dem Feind” bezeichnen, sondern als Interessengruppe die mit einbezogen und berücksichtigt werden muss.

  49. Johanna Benesch
    Johanna Benesch says:

    Wie bereits vielfach von meinen KollegInnen erwähnt, bin auch ich der Meinung, dass eine One-Way-Kommunikation und Manipulation nicht dem Stakeholder Management der heutigen Zeit entsprechen (sollten). Organisationen müssen mit ihren Stakeholdern Dialog treten und sich auch bewusst sein, dass diese untereinander vernetzt sind. Außerdem sollten sie diese nicht als den “Feind”, sondern als wertvolle Dialogpartner sehen, mit diesen zusammenarbeiten und mit ihnen Beziehungen, die für beide Seiten Vorteile bringen, aufbauen.

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